Die "Totenkirche" St. Johann blickt auf eine lange Geschichte zurück:
Erstmals 1330 erwähnt, reicht ihr Ursprung wohl ins 11. oder 12. Jahrhundert.
Ursprünglich Johannes dem Täufer geweiht, diente sie als Pfarr- und Grabkirche der Herren von Helmstatt. Ihre Wände schmücken beeindruckende gotische Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Nach der Reformation verlor sie an Bedeutung, wurde aber bis ins 20. Jahrhundert für Bestattungen genutzt. Später diente sie zeitweise katholischen Gottesdiensten. Restaurierungen im 20. und 21. Jahrhundert sicherten ihr historisches Erbe, darunter über 40 kunstvolle Grabmäler.

