Taufe

Taufe - Gottes "Ja" für Klein und Groß! 

Wer kann sich taufen lassen?
Ein Zeichen des Glaubens – offen für Kinder und Erwachsene
Die Taufe ist eines der zentralen Sakramente der christlichen Kirche. Sie steht für die Zugehörigkeit zu Jesus Christus und zur weltweiten Gemeinschaft aller Christinnen und Christen. Viele Menschen denken bei Taufe zunächst an kleine Kinder im Taufkleid, an Familiengottesdienste mit Paten und festlicher Musik – und tatsächlich hat die Kindertaufe in der evangelischen Kirche eine lange und gute Tradition. Aber: Die Taufe ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden.

Erwachsene können sich taufen lassen – und tun es!
Immer wieder entscheiden sich auch Jugendliche oder Erwachsene bewusst für die Taufe. Manche sind nicht religiös aufgewachsen und entdecken den Glauben später für sich. Andere hatten in ihrer Kindheit keinen Bezug zur Kirche oder wurden aus persönlichen Gründen nicht getauft – und spüren nun den Wunsch, diesen Schritt zu gehen. Die Erwachsenentaufe ist ein kraftvolles Zeichen: Sie ist ein bewusster Ausdruck des eigenen Glaubens und der persönlichen Entscheidung für ein Leben in der Nachfolge Christi.

Was passiert bei einer Taufe?
Ganz gleich, ob ein Kind oder ein Erwachsener getauft wird:
Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Gott „Ja“ zu diesem Menschen sagt.
Sie wird mit Wasser vollzogen – einem uralten Symbol für Leben, Reinigung und Erneuerung. In der evangelischen Kirche wird dabei dreimal Wasser über den Kopf gegossen und der Täufling wird im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft. Dazu gehören Segensworte, Gebet und oft ein Bibelvers, der als Taufspruch ausgewählt wird.

Was ist anders bei der Erwachsenentaufe?
Während bei der Kindertaufe die Eltern und Patinnen oder Paten stellvertretend den Glauben bekennen, spricht ein Erwachsener selbst das Glaubensbekenntnis. Die Taufvorbereitung kann in Form eines persönlichen Gesprächs mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer erfolgen – manchmal auch in einem Taufkurs oder Glaubensgesprächskreis.

Was ist die Taufe nicht?
Die Taufe ist keine „Belohnung“ für einen vollkommenen Glauben – sie ist Geschenk.
Sie bedeutet: Gott nimmt dich an, so wie du bist.
Und sie öffnet die Tür zur Gemeinschaft in der Kirche, zu Gottesdiensten, zum Abendmahl und zum gemeinsamen Glaubensleben.

Haben Sie Interesse an der Taufe?
Für sich oder Ihr Kind?
Wenn Sie sich fragen, ob die Taufe für Sie ein nächster Schritt im Leben sein könnte, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Wir vereinbaren einen Termin für die Taufe und einen Gesprächstermin mit der Pfarrerin.

Beim Taufgespräch besprechen wir alles Wichtige rund um die Taufe.
Vorab können Sie uns die Anmeldung zur Taufe ausgefüllt zukommen lassen. (Per Mail oder in den Briefkasten einwerfen)

Quelle: Evang. Pfarramt

Was kann ich für das Taufgespräch vorbereiten?

  • Einen biblischen Taufspruch für sich oder Ihr Kind.
  • Wünsche zur Gestaltung des Gottesdienstes (z.B. Liederwünsche)
  • Bei Kindern: Die Patenbescheinigungen (Diese bekommen Ihre Paten im für sie zuständigen Pfarramt)

Wo finde ich einen Taufspruch?

Auf der Homepage www.taufspruch.de finden Sie Taufsprüche und Erklärungen dazu.

 

Speziell zur Kindertaufe

Wir sind beide aus der Kirche ausgetreten. Können wir unser Kind trotzdem taufen lassen?

Ja. Gottes Liebe und Zuwendung zu dem Kind ist nicht abhängig von der Kirchenzugehörigkeit seiner Eltern. Wenn kein Elternteil einer Kirche angehört, ist es Aufgabe der Paten, die christliche Erziehung des Kindes zu fördern. Wenn Sie dies unterstützen können, kann Ihr Kind getauft werden. Doch wie wäre es, wenn Sie anlässlich der Taufe Ihres Kindes wieder eintreten würden?

Unsere Paten sind beide katholisch. Geht das?

Zumindest ein Pate sollte evangelisch sein, denn das Kind soll ja nicht nur in den christlichen Glauben, sondern auch in "seine" evangelische Kirche hineinwachsen.

Unser bester Freund ist ein bewusster Christ, aber aus finanziellen Gründen aus der Kirche ausgetreten. Kann er Pate werden?

Nein. Bestimmt kann er im Leben Ihres Kindes eine wichtige Rolle spielen; aber die Patenschaft ist ein kirchliches Amt und somit gehört die Mitgliedschaft in einer Kirche zu den Voraussetzungen für das Patenamt.
Was viele nicht wissen: Bestehende Patenschaften enden mit dem Kirchenaustritt.