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Libanon am Limit: Partnerkirchen des GAW leisten Überlebenshilfe

 
Leipzig / Beirut, 24. März 2026 – Die militärische Eskalation im Libanon hat eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Während die staatliche Infrastruktur kollabiert, werden die Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werks (GAW) zu lebenswichtigen Anlaufstellen für Binnenflüchtlinge.
Die Lage im Libanon hat sich dramatisch zugespitzt. Massive Luftangriffe und Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah im Süden führen zur Zerstörung zentraler ziviler Infrastruktur, wie den strategisch wichtigen Brücken über den Litani-Fluss. Ganze Regionen sind dadurch isoliert.
 
Dramatische Fluchtbewegung
In der Hauptstadt Beirut wächst der Druck stündlich: Schätzungsweise eine Million Libanesen sind bereits auf der Flucht – bei einer Gesamtbevölkerung von nur fünf Millionen Menschen. Viele Vertriebene leben unter prekären Bedingungen in Zelten, überfüllten Notunterkünften oder bei Verwandten. Eine Rückkehr in ihre Heimatorte ist derzeit nicht absehbar. Beispielhaft für diese Entwicklung steht das christliche Dorf Alma Al-Shaab, das inzwischen vollständig entvölkert ist.

Kirchen übernehmen staatliche Aufgaben
Da staatliche Stellen mit der Krise überfordert sind, übernehmen zivile Organisationen wie die Partnerkirchen des GAW eine entscheidende Rolle. Die Hilfe konzentriert sich aktuell auf die direkte Notversorgung mit Matratzen, Decken, Hygienepaketen und sauberem Trinkwasser. Zudem werden Gemeinderäume und Schulen als sichere Notquartiere für geflohene Familien bereitgestellt. Über die materielle Unterstützung hinaus leisten die Gemeinden psychosoziale Betreuung für traumatisierte Menschen und versuchen, durch Bildungsangebote sowie Gottesdienste ein Mindestmaß an Normalität und Hoffnung aufrechterzuerhalten.

Einsatz unter ständiger Bedrohung
Beobachter gehen davon aus, dass sich die militärischen Operationen weiter ausweiten und länger andauern werden. Trotz der ständigen Bedrohung, die auch Beirut erfasst hat, setzen die Partner vor Ort – die Evangelische Kirche in Syrien und im Libanon sowie die Armenisch-Evangelische Kirche – ihr Engagement unermüdlich fort.
 
Das GAW bittet dringend um Spenden, um die Flüchtlingsarbeit der libanesischen Partnerkirchen abzusichern:

Spendenkonto: 

Empfänger: Gustav-Adolf-Werk e.V.
IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11
Verwendungszweck: Nothilfe
Unterstützen Sie die Menschen in der Ukraine
Helfen Sie helfen! Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf. Bis zuletzt haben die Verantwortlichen in den Hilfsorganisationen gehofft, dass der Krieg noch verhindert werden könnte. Doch gleichzeitig haben sie sich gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen darauf vorbereitet, den Menschen schnell und effektiv zu helfen, wenn es zum Krieg kommt. Es geht um Nahrung und Unterkunft im Land; außerdem sollen in den Ländern an der Westgrenze der Ukraine Lager entstehen, in denen Flüchtlinge aufgenommen und versorgt werden können.
 
Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Hilfe! 
Deshalb bitte ich Sie um Spenden und Kollekten für die Diakonie Katastrophenhilfe:
 
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine 
 
Veröffentlichung von Geburtstagen - Datenschutz im Gemeindebrief
Unser Gemeindebrief dient der Information von Gemeindegliedern über das gemeindliche Leben. Dabei werden auch häufig personenbezogene Daten veröffentlicht, die dem Datenschutzgesetz (DSGVO) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterliegen.
Geburtstage werden nur mit schriftlicher Einwilligung veröffentlicht. Wir bitten Gemeindeglieder im Alter ab 69 Jahren, eine Einwilligungserklärung unterschrieben im Pfarramt abzugeben, wenn sie ihren Geburtstag – 70, 75 und ab 80 Jahre jährlich, im Gemeindebrief veröffentlicht haben möchten. 
Diese kann unter folgendem Link heruntergeladen werden kann: